10 Jahre Beate Waltrup kommunikativ kompetent

Bilderquelle: © Beate Waltrup / Montage: Team Brandenburg

Seit 10 Jahren coache, trainiere und mediiere ich mit der GFK ·

Vor zehn Jahren, genau am 9.9.2009, habe ich mich mit der Gewaltfreien (oder, wie ich lieber sage) „Wertschätzenden Kommunikation“ hauptberuflich selbstständig gemacht. Seitdem coache, trainiere und mediiere ich auf der Grundlage des Modells von Marshall B. Rosenberg. Die Arbeit mit der Gewaltfreien/ Wertschätzenden Kommunikation hat mein persönliches Leben enorm bereichert. Seitdem ich das Modell in meiner täglichen Kommunikation – im privaten wie im beruflichen Bereich – anwende, bin ich wesentlich gelassener geworden. Konflikte eskalieren seltener, und wenn sie da sind, kann ich sie zeitnah und mit weniger Leidensdruck lösen.

Wie ich Rosenberg zunächst bei Amazon „begegnete“

Ich werde oft gefragt, wie ich die Gewaltfreie Kommunikation kennengelernt habe. Dann berichte ich gerne, wie ich vor Jahren auf der Suche nach Literatur zum Thema Kommunikation unter den Amazon-Vorschlägen „Kunden, die dieses Buch gekauft haben, haben auch gekauft …“ das Buch von Marshall B. Rosenberg „Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens“ entdeckt habe.

„Gewaltfreie“ Kommunikation, was bitte soll das sein?

Im ersten Moment (ich war zu diesem Zeitpunkt in der Industrie berufstätig) fand ich diesen Buchtitel etwas schräg. Ich konnte mir unter dem Thema Gewaltfreie Kommunikation nicht wirklich etwas vorstellen, hatte jedoch den Eindruck, dass Kommunikation tatsächlich oft voller Gewalt steckt. Ich bestellte mir das Buch und las es dann innerhalb eines Tages mit großem Interesse. Ich war beeindruckt von Rosenbergs Ansatz und wollte noch mehr wissen. Ich googelte den Autor – und siehe da, am nächsten Wochenende bot er einen Workshop in Berlin an.

Die persönliche Begegnung mit Marshall B. Rosenberg überzeugte mich

Kurzentschlossen reiste ich nach Berlin und lernte Marshall B. Rosenberg kennen. Während der Veranstaltung, die in einem großen, gut besuchten Saal stattfand, saß ich unmittelbar vor ihm. Er thronte auf einem Barhocker über mir. Ich saß auf einem Stuhl zu seinen Füßen. Während seiner Arbeit mit der Gruppe berührte er eine Frage, die mir spontan die Tränen in die Augen steigen ließ. Ich war beeindruckt, dass er dies bemerkte und sozusagen nebenbei begann, mit mir zu arbeiten. Mitfühlend neigte er sich zu mir herab und sagte, da gäbe es wohl einen „Inneren Wolf“, d.h. er identifizierte bei mir ein selbstverurteilendes Programm. Damit hatte er den Nagel auf den Kopf getroffen und mich endgültig für das Thema geöffnet. An diesem Punkt möchte ich meinem Lehrer Rosenberg meinen tiefen Dank aussprechen.

Die Ausbildung beginnt

Kurze Zeit später nahm ich in Berlin an einem ersten Einführungsseminar zur Wertschätzenden Kommunikation teil. Nach diesem Seminar beschloss ich, mich auf den Weg zu machen und mich von Marshall B. Rosenberg und seinem Team in den USA und in Deutschland zur Trainerin ausbilden zu lassen. Ein folgenreicher Entschluss, der mein Leben extrem bereichert hat und der mich noch heute mit tiefer Dankbarkeit erfüllt.

Tränen gehören auch dazu

Natürlich war dieser Weg nicht immer leicht. Ich erinnere mich an ein Internationales Training in der Schweiz mit Marshall, bei dem Tränen eine besondere Rolle spielten. Ich weiß noch, wie ich bei strahlendem Sonnenschein verzweifelt weinte, weil es mir in einer Empathie-Übung wieder einmal nicht gelungen war, meine starke Lösungsfokussierung zu überwinden. Am Abend empfahl eine Teilnehmergruppe dann in der satirisch gemeinten „Non-Talent-Show“ nicht ohne Grund, den Erfolg der GFK in „tears per second“ zu messen und stellte ein entsprechendes Chart vor. Dies erschien mir, die ich meine Traurigkeit lange beiseitegeschoben hatte, sehr nachvollziehbar. Ich bin bei meiner Arbeit mit der Gewaltfreien Kommunikation auch später oft mit eigenen schmerzhaften Gefühlen in Kontakt gekommen – letzten Endes ein wohltuender Klärungsprozess auf dem Weg zu mehr Lebendigkeit. Heute genieße ich es, Menschen in der Begleitung ihrer Prozesse Sicherheit und – trotz aller gelegentlich auftretenden Schwere – Leichtigkeit zu geben.

Ich werde Zeugin berührender Geschichten

Neben den positiven Veränderungen in meinem eigenen Leben habe ich in den zehn Jahren meiner Selbstständigkeit miterlebt, wie ich das Leben tausender Menschen mit meiner Arbeit bereichern durfte. Wenn ich eine Geschichte herausgreifen sollte, würde ich die der jungen Frau nennen, die an einem meiner Informationsabende auf dem „Kommunikationsparkett“ ein Thema bearbeitete, das die Beziehung zu ihrem Exfreund betraf. Als ich sie am Ende der Arbeit fragte, wie es ihr jetzt ginge, sagte sie: „Jetzt hätte ich grad‘ Lust, ihm wieder zu begegnen.“ Die beiden sind heute miteinander verheiratet und die junge Frau nimmt regelmäßig an meiner Übungsgruppe teil. Ihn habe ich inzwischen auch kennengelernt.

Persönlichkeitsentwicklung bringt Freude und Erfolg in Teams, Partnerschaften und Familien

Ich bin sehr dankbar dafür, dass meine Arbeit von Anfang an wirtschaftlich erfolgreich war. Mindestens ebenso wichtig sind mir jedoch die inhaltlichen Erfolge meiner Arbeit. Ich konnte in diesen zehn Jahren dazu beitragen, dass Menschen aus alten Mustern ausstiegen, ihre Arbeitsbeziehungen im Kollegenkreis verbesserten, Teams ihre Wertschöpfung steigerten, Mitarbeitende und Führungskräfte konstruktiver zusammenarbeiteten, Partner und Partnerinnen ihre Verbindung entspannter genossen und dass Familien glücklicher zusammenleben konnten. Ich habe von den Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, sehr viel Wertschätzung erfahren. Dafür bin ich zutiefst dankbar!

Meine Arbeit wird mir nie langweilig

Parallel habe ich – persönliche Fortbildung liegt mir nach wie vor sehr am Herzen – weiter an eigenen Mustern gearbeitet, was dazu geführt hat, dass ich meine Arbeit immer entspannter und mit größerer Zufriedenheit machen konnte. Zu meinem eigenen Erstaunen ist sie mir nie langweilig geworden. Ich liebe meine Arbeit bis zum heutigen Tag, denn sie ermöglicht es mir immer wieder aufs Neue, mit meinen Qualitäten „Klarheit“ und „Herz“ zum Leben beizutragen.

Kommunikativ kompetent heißt nicht kommunikativ perfekt

Natürlich hat sich auch mein Kommunikationsverhalten nicht „auf Knopfdruck“ geändert. Wir gehen ja auch nicht ins Fitnessstudio und hoffen, schon nach dem ersten Training einen definierten, leistungsstärkeren und gesünderen Körper zu haben. Wie beim Sport ist es auch bei der Wertschätzenden Kommunikation erforderlich, dranzubleiben und den Ball nach Rückschlägen voller Zuversicht weiter zu spielen. Genauso selbstverständlich ist es, dass man ein Gewicht an einem Tag mal nicht gestemmt bekommt. Das trifft auch auf mich bis zum heutigen Tage zu. „Kommunikativ kompetent“ heißt eben nicht „kommunikativ perfekt“.

Verlosung

10 Jahre beate waltrup kommunikativ kompetent! Aus diesem Anlass verlose ich in den vier Augustwochen (05.08. bis 31.08.) drei Seminarteilnahmen und ein Coaching.
Die Teilnahme ist per Facebook möglich. Zum jeweiligen Wochenbeginn wird auf meiner Facebook-Seite das Gewinnspiel verkündet, bis zum Ende der Woche kann teilgenommen werden. Jede Woche wird eine andere Veranstaltung verlost, die Gewinner werden am Jubiläumstag, den 09.09. ausgelost und kontaktiert.
Alle Seminare und Coachings, die verlost werden, sind für Einsteiger geeignet!

Verlosungstermine

05.08. | 12.08.| 19.08. | 26.08. – jeweils 08:00 Uhr

Link zur Facebook-Seite

https://www.facebook.com/beate.waltrup/

Wie kannst Du gewinnen?

Poste einen Kommentar unter die jeweilige Wochenverlosung, warum Du das Seminar / Coaching besuchen möchtest und in welchem Zusammenhang Du bereits Erfahrungen mit der Gewaltfreien Kommunikation gemacht hast oder warum Du sie gerne kennenlernen möchtest.

Teilnahmebedingungen

  • Das Gewinnspiel läuft bis 01.09.2019, 22 Uhr
  • Teilnahmeberechtigt sind alle User, die mindestens 18 Jahre alt sind
  • Die Gewinner*Innen werden nach dem Zufallsprinzip ermittelt und via Message verständigt. Der Name der Gewinner*Innen wird verschlüsselt im Rahmen der Auslosung gezeigt (Vorname und Anfangsbuchstabe des Nachnamens)
  • Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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